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Kursprogramm aus VHS Seniorenakademie

Politische Parteien gehören trotz der immer lauter vorgetragenen Skepsis an ihrer Leistungsfähigkeit und Nützlichkeit noch immer zu den wichtigsten Akteuren im politischen System der Bundesrepublik Deutschland. Wir werden ein etwas genaueren Blick auf diesen Typ von Organisation, ihre Funktion und mögliches Versagen werfen.

wenig Teilnehmer Seminar zur Ausbildung von Gruppenbegleitern

vhs Meldorf ab Do., 20.09., 18:00 Uhr

Die Neulandhalle, 1935 im damaligen "Adolf-Hitler-Koog" gegründet, gilt heute als eine der ganz wenigen authentischen und architektonischen Hinterlassenschaften des Nationalsozialismus in Schleswig-Holstein, in der sich nicht die Gräueltaten und Schrecken des NS-Regimes studieren lassen, sondern in der die Besucher vermeintlich positive Angebote der NS-Volksgemeinschaft - die vor allem auch als Ausgrenzungsgemeinschaft zu verstehen ist - erfahren können. In und mit der Neulandhalle wurde "Volksgemeinschaft" inszeniert beispielsweise durch Erntedankfeiern, Schulungen oder Jugend- und Eheweihen. Als gesellschaftlicher Mittelpunkt und zugleich architektonischer Höhepunkt der neuen Gemeinschaft im "Adolf-Hitler-Koog" kann die Neulandhalle heute als herausragender, authentischer Ort der programmatischen NS-Architektur und der NS-Volksgemeinschaft betrachtet werden. Dies soll durch eine besondere dauerhafte Präsentation im Außenraum dargestellt und als Historischer Lernort genutzt werden.

Bei Interesse an dieser Ausbildung wenden Sie sich bitte an die Geschäftsstelle des Vereins Volkshochschulen in Dithmarschen. Sie erhalten hier ein Info-Blatt mit Anmeldeformular. Wir werden Sie dann zu einem Informationsabend einladen.

Vorbereitungstreffen: 20. September 2018, 18.00 Uhr, VHS Meldorf, Süderstrasse 16 (Ditmarsia)

Beginn: September 2018
Abschluss: voraussichtlich März 2019
15 x donnerstags, 18.00 - 21.00 Uhr
VHS Meldorf, Süderstrasse 16 (Ditmarsia)
teilweise andere Orte nach Absprache
2 gztg. Workshops, 2 - 3 Exkursionen
92 UE
Gebühr: 120,- EUR*

*Bei Verpflichtung zur Übernahme von Gruppenführungen wird die Gebühr erstattet bzw. nicht erhoben.

Zur Bewerbung für diesen Lehrgang fordern Sie bitte das ausführliches Info-Blatt mit Anmeldeformular an! Sie werden dann zu einer Info-Veranstaltung eingeladen. Danach erfolgt eine Auswahl der Teilnehmer.
Der 500. Jahrestag der Reformation am 31.10.2017, eigentlich ja nur des Thesenanschlags von Wittenberg, soll Anlass liefern, Luthers Positionen für die Politik, seine Haltung zu weltlicher Herrschaft und die Rolle des lutherischen Protestantismus für die Politik unseres Landes zu betrachten und zu diskutieren.
Christine de Pizan (1363 - 1429) gilt als die erste europäische Autorin, die ihren Lebensunterhalt mit Schreiben verdiente. Im Laufe von 31 Jahren verfasste sie 41 Schriften. Die Auseinandersetzung mit frauenfeindlichen Darstellungen und verleumdenden Nachreden seitens der Männer waren ihr ein besonderes Anliegen.
1405 stellt sie ihr interessantestes Werk Das Buch von der Stadt der Frauen fertig. Am Beispiel von 33 berühmten Frauengestalten aus der Geschichte macht sie in dieser Schrift auf die verkannten Fähigkeiten der Frau aufmerksam. Und mit Hilfe der Gottesbotinnen "Vernunft", "Gerechtigkeit" und "Rechtschaffenheit" entwirft sie eine utopische Stadt, in welcher ihre diskriminierten Zeitgenossinnen endlich Wertschätzung erfahren.
Nach einer allgemeinen Einführung wollen wir gemeinsam ausgewählte Abschnitte von Christines "Stadt der Frauen" lesen und erörtern.
Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Buchausgabe: Das Buch von der Stadt der Frauen. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 1990, ISBN 3-423-02220-5
Den Zeitraum von der Eroberung Dithmarschens in Jahre 1559 bis zur Eingliederung in den dänischen Gesamtstaat im Jahre 1773 behandelt diese Veranstaltungsreihe. Dabei werden die Landesteilungen, der Ausbau der Verwaltung mit der Einsetzung von Land- und Kirchspielvögten und die Rolle der Landschaften Norder- und Süderdithmarschens in den verschiedenen Kriegen, die die Region direkt oder indirekt berührten, aufgezeigt. Ebenfalls die Landgewinnung, die das Gesicht Dithmarschens in dieser Zeit nachhaltig veränderte sowie der Alltag der Einwohner unter der Fürstenherrschaft sollen analysiert werden.

Die Lösung der "gottorfischen Frage", die zur Vereinigung der beiden Dithmarschen unter einem Landesherren führte, bildet thematisch den Abschluss dieser Veranstaltungsreihe, die im kommenden Semester zeitlich anschließend fortgesetzt wird.
Am 09.11.1918 endeten mit dem Inkrafttreten des Waffenstillstandes an der Westfront die Kampfhandlungen des Ersten Weltkrieges, der mit dem Friedensvertrag von Versailles dann sein völkerrechtliches Ende fand. Gleichwohl legte dieser Friedensschluss, trotz zumindest teilweise bester Absichten, die Saat für die nächste Menschheitskatastrophe. Im Lichte eines weltweit neu erstarkenden Nationalismus soll die Erfahrung von 1918 einen Abend lang diskutiert werden.
Nach den Landtagswahlen in Bayern und Hessen geht das politische Jahr allmählich dem Ende zu. Neben einer kurzen Analyse der Wahlergebnisse werden wir uns an einem Ausblick auf zu erwartende innenpolitische Entwicklung in Deutschland versuchen.

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