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Kursprogramm aus Heimatkunde

Anmeldung möglich Offene Geschichtswerkstatt

vhs Tangstedt ab Di., 17.09., 19:00 Uhr

Seit 2014 besteht die Geschichtswerkstatt zur Dorfgeschichte Tangstedts. Mit wechselnder Besetzung beschäftigt sie sich mit allgemeinen und speziellen Themen zur Geschichte Tangstedts. Es werden Zeitzeugenberichte und Archivfunde aufbereitet und teilweise veröffentlicht. Die Geschichtswerkstatt möchte gern noch weitere Teilnehmende gewinnen und lädt Interessierte herzlich zu ihren Treffen ein.

fast ausgebucht Technik + Kultur: Dräger-Werk und Hoghehus

vhs Plön VHS Plön, ab Do., 26.09., 08:00 Uhr

Die zweite Herbsttour führt uns nach Lübeck. Wir besuchen das Unternehmen Dräger, das Geräte und Systeme in den Bereichen Medizin- und Sicherheitstechnik sowie der Tauchtechnik entwickelt, produziert und vertreibt. Hier ein paar Stationen aus der Geschichte der Firma, die mit Leidenschaft, Wissen und Erfahrung Technik produziert, die für das Leben da ist. Johann Heinrich Dräger ist mit den Bierdruckautomaten unzufrieden: Sie lassen das Bier nur ungleichmäßig in die Gläser fließen und sind häufig funktionsunfähig. Das weckt seinen Erfindergeist. Der gelernte Uhrmacher tüftelt so lange, bis er 1889 den ersten zuverlässigen Kohlensäure-Druckminderer in den Händen hält: das Lubeca-Ventil. Statt seine Erfindung zu verkaufen, produziert er das Ventil selbst. Anfang des 20. Jhs. ist der Einsatz von Narkosemitteln riskant. Aufgrund der ungenauen Dosierung sterben immer wieder Patienten. Angetrieben von dem Wunsch, die Narkose endlich beherrschbar zu machen, setzen Johann Heinrich Dräger und Professor Dr. Otto Roth ihr ganzes Wissen ein, um einen neuartigen Narkoseapparat zu entwickeln. Der Roth-Dräger ist 1902 eine Weltsensation, der dem Unternehmen den Ruf als Experte auf dem Gebiet der Anästhesie beschert. l Das Grubenunglück 1906 von Courrières, das über 1.000 Menschenleben kostete, lässt Bernhard Dräger nicht in Ruhe. Er reist nach Frankreich, um sich persönlich ein Bild zu machen. Sein Ziel: die Atemschutzgeräte praxistauglicher und sicherer zu machen. Schon bald sollen sich die neuen Geräte auf spektakuläre Weise bei Grubenunglücken in Europa und den USA bewähren. Kein Wunder, daß die Rettungsmannschaften im nordamerikanischen Bergbau heute noch Draegermen heißen. l Eine der größten Gefahren im Bergbau ist farb-, geruch- und geschmacklos: Kohlenstoffmonoxid. Wird das giftige Gas eingeatmet, hemmt es den Sauerstofftransport im Blut. Tod durch Ersticken ist die grausame Folge. Um der unsichtbaren Gefahr zu entkommen, trugen die Kumpel unter Tage Kanarienvögel in Käfigen mit sich als lebendiges Frühwarnsystem. Denn die Vögel sind sehr empfindlich und reagieren bereits bei kleinsten Gasmengen. Fällt der Vogel von der Stange, wird es höchste Zeit, das Bergwerk zu verlassen. 1937 entwickelt Dräger das ›Dräger-Röhrchen‹: ein Prüfröhrchen, mit dem u. a. Kohlenstoffmonoxid in der Luft frühzeitig gemessen werden kann. Der Kanarienvogel hat ausgedient. Bei dem Verfahren wird mithilfe einer Pumpe eine bestimmte Menge der Umgebungsluft durch das Röhrchen geleitet. Befindet sich in der Luft das gesuchte Gas, sorgt eine chemische Reaktion für einen deutlichen Farbumschlag. Wie hoch die momentane Gaskonzentration ist, lässt sich an einer Skala ablesen. Was so einfach klingt, ist aber für die etwa 500 Gase und Dämpfe, die mit Dräger-Röhrchen messbar sind, nicht ganz trivial. Was im Labor funktioniert, kann in der rauen Praxis seine Tücken haben: Temperatur, Feuchtigkeit und Gasgemische dürfen die Funktion nicht beeinträchtigen. Eine große Verantwortung, weshalb Dräger ausschließlich selbst die Dräger-Röhrchen entwickelt und produziert. l Das ist auch bei den Sensoren der Fall, die Dräger seit den siebziger Jahren entwickelt. Anders als Dräger-Röhrchen sind Sensoren zur kontinuierlichen Messung von Gasen geeignet und lösen über die Messgeräte bei Bedarf einen Alarm aus. 1999 wird der Reichstag in Berlin wiedereröffnet. Um die Politiker und Besucher vor Anschlägen mit gefährlichen Gasen und Dämpfen zu schützen, ist stationäre Gasmesstechnik installiert. Im Parlament sowie in den Fraktions- oder Sitzungsräumen erkennen Dräger-Sensoren auch geringste Konzentrationen gefährlicher Stoffe in der Atemluft schnell und zuverlässig.

Anschließend reisen wir weiter in die Lübecker Altstadt zum Hoghehus. Das Grundstück am Koberg 2 wird in den alten Lübecker Urkunden erstmals um 1307 erwähnt. Es gehörte zu einer kleinen Zahl sehr großer, wohl um 1200 gebildeter Grundstücke, Kurien genannt, die bis zum damaligen Ufer der Trave herabreichten und im Suburbium der Lübecker Burg einen Markthandelsplatz bildeten. Das Hoghehus ist damit einer der ältesten Profanbauten Lübecks. Es wird angenommen, dass hier, in der unmittelbaren Nähe der früheren Lübecker Burg, nach 1226 der Sitz des kaiserlichen Vogtes in Lübeck war. In Anlehnung hieran und aufgrund der Größe wird das Gebäude bereits 1322 alta domus oder Hoghehus genannt. Umbaumaßnahmen erfolgten Mitte des 15. Jhs. durch Lübecks Stadtbaumeister Nicolaus Peck. Das konstruktiv aus zwei Giebelhäusern der Backsteingotik bestehende, für Lübecker Verhältnisse sehr breite Doppelhaus wurde 1796 zur Straße mit einer gemeinsamen klassizistischen Attikafassade versehen, die heute das Erscheinungsbild prägt und über das wahre Alter des Hoghehus täuscht. Aus dieser Zeit stammt auch das Säulenportal. Im Gebäude finden sich neben Decken- und Wandmalereien aus der Gotik und der Renaissancezeit eine barocke Treppe und eine Saaldecke mit Stuck aus dem frühen 18. Jh., die auf bereits zu diesem Zeitpunkt durchgeführte Umbauarbeiten hindeuten. Außerdem findet sich eine Heizungsanlage, die moderner kaum sein konnte. Während der Führung durch das Haus legen wir eine Kaffeepause ein. Danach geht’s heim.
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Das Gut Wulfshagenerhütten wurde im Jahr 1954 aufgesiedelt. Die Führung geht den baulichen Spuren des Gutsbetriebes nach. Was ist von den alten Landarbeiterkaten noch vorhanden? Welche Wirtschaftsgebäude wurden genutzt, wie sahen sie aus und wo standen sie? Wir wissen von einer Walscheune, von Haferscheune und Kuhhaus. Die Führung geht vom heutigen Dorf über die Allee zu den genannten Plätzen.

Anmeldung möglich Abendspaziergang durch das historische Nortorf

vhs Nortorf ab So., 29.09., 17:00 Uhr

Wir beginnen an der St. Martin-Kirche und folgen dann der Ortsgeschichte durch die Straßen von Nortorf. Dabei werden auch Bezüge zur Schleswig-Holsteinischen Geschichte hergestellt.
Treffpunkt: Vorplatz der St. Martin Kirche

wenig Teilnehmer Exkursion: NDR Landesfunkhaus in Kiel

vhs Gettorf ab Di., 01.10., 18:30 Uhr

Wie wird heutzutage Hörfunk und Fernsehen gemacht? Wie viele Menschen sind an der Produktion einer Sendung beteiligt? Welche Technik wird eingesetzt? Im NDR Landesfunkhaus in Kiel stellen Mitarbeitende des Landesfunkhauses ihre Arbeit vor und stehen für die Beantwortung von Fragen zur Verfügung. Anschließend können die Teilnehmenden das "Schleswig-Holstein Magazin" live im neuen digitalen Fernsehstudio erleben.
Es können maximal acht Personen teilnehmen, das Mindestalter ist 15 Jahre!
Treffpunkt: 18:30 Uhr im Foyer des NDR Landesfunkhauses

Keine Internetanmeldung möglich Exkursion: Waldwildnis und verträumtes Moor

vhs Gettorf ab Do., 03.10., 14:00 Uhr

Bei dieser Wanderung mit der Natur- und Landschaftsführerin Christine Goldhamer durch eines der schönsten naturbelassenen Gebiete im nördlichen Schleswig-Holstein erleben wir hautnah, wie aus einem früheren Nutzwald ein "Urwald von morgen" entsteht. Im Naturwald Stodthagen und dem benachbarten Naturschutzgebiet des Kaltenhofer Moores entwickelt sich nicht nur eine beeindruckende Wald-, Moor-, und Sumpflandschaft,  sondern auch seltene Tiere wie etwa Schwarzspecht und Kranich erobern sich diesen einzigartigen Lebensraum zurück. Auf den unmittelbar angrenzenden "Wilden Weiden", auf denen ganzjährig Galloways und Exmoorponys grasen, ist es der Stiftung Naturschutz gelungen, auch für die Rotbauchunke wieder ein neues Refugium zu schaffen.
Anmeldung erforderlich unter: 04354 - 9969322 (zwingend mit Rückrufnummer!)
Die Gebühr von 15 € wird direkt an die Kursleitung gezahlt. Die Teilnahme ist für Kinder und Jugendliche frei.

auf Warteliste Exkursion: NDR Landesfunkhaus in Kiel

vhs Gettorf ab Do., 10.10., 18:30 Uhr

Wie wird heutzutage Hörfunk und Fernsehen gemacht? Wie viele Menschen sind an der Produktion einer Sendung beteiligt? Welche Technik wird eingesetzt? Im NDR Landesfunkhaus in Kiel stellen Mitarbeitende des Landesfunkhauses ihre Arbeit vor und stehen für die Beantwortung von Fragen zur Verfügung. Anschließend können die Teilnehmenden das "Schleswig-Holstein Magazin" live im neuen digitalen Fernsehstudio erleben.
Es können maximal acht Personen teilnehmen, das Mindestalter ist 15 Jahre!
Treffpunkt: 18:30 Uhr im Foyer des NDR Landesfunkhauses

Anmeldung möglich Plattdüütsch für Fortgeschrittene

vhs Süsel ab Mo., 21.10., 19:00 Uhr

Immer wieder gehört, immer wieder fasziniert. Lernen Sie die plattdeutsche Sprache ohne das klassische Lernen von Vokabeln. Unsere langjährig erfahrene Dozentin vermittelt Ihnen die plattdeutsche Muttersprache.

wenig Teilnehmer Exkursion: NDR Landesfunkhaus in Kiel

vhs Gettorf ab Do., 24.10., 18:30 Uhr

Wie wird heutzutage Hörfunk und Fernsehen gemacht? Wie viele Menschen sind an der Produktion einer Sendung beteiligt? Welche Technik wird eingesetzt? Im NDR Landesfunkhaus in Kiel stellen Mitarbeitende des Landesfunkhauses ihre Arbeit vor und stehen für die Beantwortung von Fragen zur Verfügung. Anschließend können die Teilnehmenden das "Schleswig-Holstein Magazin" live im neuen digitalen Fernsehstudio erleben.
Es können maximal acht Personen teilnehmen, das Mindestalter ist 15 Jahre!
Treffpunkt: 18:30 Uhr im Foyer des NDR Landesfunkhauses

wenig Teilnehmer Exkursion zum Freilichtmuseum am Kiekeberg

vhs Tangstedt ab Do., 24.10., 10:00 Uhr

In einem bundesweiten Pilotprojekt errichtet das Freilichtmuseum am Kiekeberg eine neue Baugruppe zum Thema „Nachkriegszeit auf dem Lande“. Ergänzend zur bestehenden Flüchtlingsnotunterkunft „Nissenhütte“ werden seit letztem Jahr sechs zeittypische Gebäude der Jahre 1949 – 1970 aufgebaut - einschließlich Gärten, Straßenlampen, Litfaßsäule und Telefonzelle. Diese „Königsberger Straße“ dokumentiert damit den Alltag der Aufbaujahre, als Millionen Flüchtlinge integriert werden mussten und sich auch für die Einheimischen das dörfliche Wohnen grundlegend wandelte. Beim gemeinsamen Gang mit Projektleiter Alexander Eggert erhalten Sie einen Einblick in die Konzeption und können die bisher fertiggestellten Gebäude sowie den neuen Ausstellungsraum zur Nachkriegszeit besichtigen. Die Führung dauert von 13.00 bis 14.30 Uhr, es bleibt dann genug Zeit, sich auf dem gesamten Museumsgelände weiter umzusehen. Bitte bringen Sie sich einen Snack mit oder nutzen Sie das Kiekeberg-Restaurant.
Busabfahrtzeiten:
10.00 Uhr: Weinlounge, Hauptstr. 79, 22889 Tangstedt.
10.25 Uhr: Bahnhof/Busbahnhof, Hamburger Str. 57,
24558 Henstedt-Ulzburg
11:00 Uhr: Bahnhof und ZOB Norderstedt Mitte,
Rathausallee 68, 22846 Norderstedt.

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Landesverband der Volkshochschulen Schleswig-Holsteins e.V.

Holstenbrücke 7
24103 Kiel

Tel.: 0431 97984-0
Fax: 0431 96685
E-Mail: Lv@vhs-sh.de

www.vhs-sh.de

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Di: auch 14.00-17.00 Uhr

 

 

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