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Kursprogramm aus Tagesfahrten und Exkursionen

Kurs abgeschlossen Schokoladenworkshop für Kinder

vhs im Amt Eggebek ab Fr., 03.04.26, 11:00 Uhr

Kurs abgeschlossen Technik & Kultur: Technik & Kultur: Hafen, Container und Benedikt

vhs Plön VHS Plön, ab Mi., 26.08.26, 08:00 Uhr

Nach dem Start in Plön führt uns die Reise zunächst in den Hafen der Freien und Hansestadt Hamburg. Der an der Unterelbe liegende Tidehafen ist der größte Seehafen in Deutschland und nach den Häfen in Rotterdam und Antwerpen der drittgrößte in Europa (Stand 2020). Gemessen an den Standardcontainer-Umschlagszahlen von 2020 gehört er mit seinen vier Containerterminals (Containerterminal Burchardkai (CTB), Container Terminal Altenwerder (CTA), Eurogate-Containerterminal Hamburg (CTH), Containerterminal Tollerort (CTT)) zu den größten Häfen der Welt. Hier werden pro Jahr rund 7.000 Seeschiffe und 9.000 Binnenschiffe abgefertigt, das sind pro Tag durchschnittlich 20 See- und 24 Binnenschiffe. Über Schifffahrtsrouten ist er mit mehr als 900 Häfen in über 170 Ländern verbunden. 2008 war das Jahr mit dem bis dahin größten Warenumschlag: 140,4 Mio. Tonnen Waren, davon 95,1 Mio. Tonnen in Containern, das entsprach 9,73 Mio. Standardcontainern. Der restliche Umschlag entfiel auf Stückgut und Massengut. Der bedeutendste Containertyp für die Handelsschifffahrt ist der 40-Fuß-Container mit den Außenmaßen 12,192 m × 2,438 m × 2,591 m (L×B×H). Von diesem Containertyp sind über 15 Millionen Stück im Verkehr. Der Fracht- oder Schiffscontainer wurde im Jahr 1956 von dem Reeder Malcolm McLean an der US-Ostküste für den Güterverkehr eingeführt. Er wurde zunächst abschätzig als „Schachtelschiff“ bezeichnet, setzte sich aber bald durch – gegen starken Widerstand der Hafenarbeiter, die um ihre Arbeitsplätze fürchteten und bessere Tarife erkämpften. Inzwischen werden mit Containerschiffen zwei Drittel des grenzüberschreitenden Warenverkehrs durchgeführt. Die Frachtcontainer wurden dadurch zur Basis der Globalisierung der Wirtschaft; mit ihnen wird unter anderem der Großteil des Warenhandels mit Fertigprodukten abgewickelt. Die Container können wegen ihrer genormten Form mit den verschiedensten Transportmitteln (Seeschiffe, Binnenschiffe, Eisenbahn und Lkw) befördert und schnell umgeschlagen werden, ohne dass das Ladungsgut an sich "angefasst" werden muss. Gängig sind hierbei 20-Fuß-Container – die sogenannten TEU-(Twenty Foot Equivalent Unit) und 40-Fuß-Container (FEU = Forty Foot Equivalent Unit). Die 20-Fuß-Standardcontainer messen (außen) 6,058 m × 2,438 m × 2,591 m und können beispielsweise 10.000 Jeans oder 20.000 originalverpackte Uhren aufnehmen, aber auch Sperrgut, zu kühlende Waren im Kühlcontainer und andere Artikel. Die größten Containerschiffe fassen mehr als 24.000 TEU (z. B. MSC IRINA, knapp 400 Meter lang). Der größte vollautomatisierte Containerhafen ist seit einigen Jahren Hamburg-Altenwerder. Und darum geht es bei unserm Besuch im Hafen, der ca. 3 Stunden dauert. Wir werden einige der vier Hamburger Containerterminals befahren, was sonst für Besucher streng verboten ist. Der Reisebus hat dafür eine Sondergenehmigung und ist dazu auch besonders ausgestattet. Wir sehen das gewaltige Areal des Hafens, die neueste Generation der Containerbrücken und die computergesteuerten fahrerlosen Transportplattformen an einem der modernsten Containerterminals der Welt – dem Container Terminal Altenwerder.

      Im Ortsteil Nütschau der Gemeinde Travenbrück wird das etwa 450 Jahre alte Herrenhaus als Benediktinerkloster genutzt. Das Kloster ist erst nach dem Zweiten Weltkrieg unter dem Erzbischof Wilhelm Berning von Osnabrück gegründet worden. Dies war die erste Neugründung in Norddeutschland seit der Reformation. Das Herrenhaus mit seinen drei Giebeln ist das Wahrzeichen des Klosters Nütschau. Die Gesamtplanung von Kloster, Kirche und Erwachsenen- und Jugendbildungsstätte ist 1973/74 nach Entwürfen von Architekt Eduard Frieling, Hamburg, ausgeführt worden. Siegfried Assmann aus Großhansdorf gab dem Kirchenraum die künstlerische Gestaltung. Nach seinen Entwürfen sind die dreiseitige farbige Bleiverglasung sowie – in Kunstharz und Glas – Altar, Ambo und Retabel mit Tabernakel entstanden. Wir werden hier Kaffee trinken und danach durch Bruder Norbert eine Führung erhalten. Damit endet die Exkursion und es geht wieder Richtung Plön.

Kurs abgeschlossen Ein Jahr mit Schwalben

vhs Sörup ab Sa., 05.09.26, 15:30 Uhr

Exkursion für Kinder und Erwachsene

Schwalben sind ein wichtiger Anzeiger für eine intakte Artenvielfalt. Auf dem Hof Neuseegaard und am Winderatter See leben sehr viele Schwalben, weil sie am Hof, an Teichen und am See ein großes Nahrungsangebot vorfinden. Die Teilnehmenden erfahren, was die Schwalbe den Sommer über gemacht hat und warum sie bald wegfliegen wird. Durch unmittelbare Naturbegegnungen, das selbständige Forschen und das kreative Gestalten mit Naturmaterialien wird den Kindern und Erwachsenen die Lebensweise - und der Lebensraum der Rauchschwalbe und anderer Schwalbenarten nahegebracht.


Samstag, 5.9.26

!! Achtung, Änderung zum Programmheft: 15:30 - 17:30 Uhr

Treffpunkt: Hof Neuseegaard, Seegaarder Weg 9, 24975 Husby

Verantwortliche: Gudrun Perschke-Mallach, Lutz Mallach (Hof Neuseegaard)

Kosten: Spende erbeten


Anmeldung bei Gudrun Perschke-Mallach unter 04634 9319349 oder 0173 8435146

Auf vielfachen Wunsch weiterhin im Programm: Es geht mit dem historischen Verkehrsboot KUDDEL über die Kieler Förde. Dazu gibt es spannende Infos über den Hafen. Inklusive: Landgang mit Fischbrötchen! Teilnahme nur mit gültigem Personalausweis und entsprechender körperlicher Fitness (steiler Einstieg!)


Bitte auf die Interessentenliste setzen lassen! Gebühren und Abfahrtszeit wird noch mitgeteilt

Keine Internetanmeldung möglich Heimische Pilze selbst entdecken

vhs Kronshagen ab Sa., 19.09.26, 14:00 Uhr

Die Pilzsaison hat begonnen! Zusammen mit dem Experten geht es wieder in den Wald auf eine spannende Entdeckungstour. Einen Korb und ein kleines Messer nicht vergessen!


Der Treffpunkt wird bei Anmeldung bekannt gegeben, es werden Fahrgemeinschaften gebildet.


Entgelt: € 12, bitte anmelden! Anmeldung nur unter vhs@kronshagen.de möglich!!!

Kurs abgeschlossen Norddeutscher Impressionismus meets PopArt

vhs Kronshagen ab Mi., 23.09.26, Uhr

Exkursion ins Heikendorfer Künstlermuseum: Zwei Sammler geben Einblick in ihre ganz private Sammlung, die jetzt im Künstlermuseum der Öffentlichkeit zugänglich ist. Im Gepäck: zahlreiche dänische Maler, Vertreter der Künstlerkolonie Ekensund und – das macht den Reiz diese Ausstellung aus – Vertreter der Pop Art wie Andy Warhol, der kürzlich verstorbene David Hockney und noch so einige mehr.


Treffen vor Ort, bitte auf die Interessentenliste setzen lassen. Details und Gebühren auf Anfrage

Kurs abgeschlossen Technik & Kultur: Katteker, die Ykærneburg, Kakabelle und Sprotten

vhs Plön VHS Plön, ab Mi., 23.09.26, 08:00 Uhr

Das Ziel der zweiten Herbstexkursion ist diesmal Eckernförde. Der Name "Ekerenvorde" wird erstmals im 13. Jh. erwähnt. Der possierliche Nager – das Eichhörnchen (dänisch: egern) – gilt als Namensgeber für Eckernförde und seine Bucht. Der dänische König ließ gegen Ende des 12. Jh. zum Schutz des in nord-südlicher Richtung über den schmalen Durchlass zwischen Noor und offener Bucht verlaufenden Handelsweges eine Burg errichten. Im 15. und 16. Jh. verlagerte sich der Handel im Gefolge des wirtschaftlichen Aufschwungs der Stadt Rendsburg mehr in ost-westliche Richtung, wodurch Eckernförde zur Hafenstadt mit privilegiertem Zwischenhandel wurde. Durch die Ausweitung des Seehandels kommt es nun auch zu eigenem Schiffbau. Daneben spielen bis ins 17. Jh. hinein der Fischfang und das Brauwesen eine bedeutende wirtschaftliche Rolle. In der wechselvollen Geschichte erlebt die Stadt um die Mitte des 18. Jh. ihre erste wirtschaftliche Blütezeit. Eckernförder Kaufleute betätigen sich überwiegend als Reeder. Eckernförde ist das älteste Bad der Nordmark, gegründet 1831 in Borby. Die Entwicklung des Fremdenverkehrs, der heute in der Stadt eine besondere Rolle spielt, nimmt damit ihren Anfang. Die Fischerei und die Fischverarbeitungsindustrie ist dann um 1900 dominierender Wirtschaftsfaktor. Etwa ein Drittel der circa 6.000 Einwohner lebt von der Fischerei. Eckernförde ist auch Garnisonsstandort; die militärische Präsenz beginnt 1912 mit der Errichtung des Schießstandes für die kaiserliche Torpedowerkstatt in Friedrichsort. 1936 bezieht die Marine die Anlagen in Carlshöhe. Bei Kriegsende hat die Torpedoversuchsanstalt rund 7.000 Beschäftigte. Eckernförde wird von zwei Gewässern umgeben – im Osten von der Ostsee, im Westen vom Windebyer Noor, einem fast 400 ha großem Binnensee. Heute hat die Stadt rund 21.600 Einwohner. Im Rahmen einer Stadtführung wird uns die in Tracht gekleidete "Opsteekfru Stine" die historische Altstadt und auch die Kirche näher bringen. 

Das Eurasische Eichhörnchen, häufig nur als Eichhörnchen bekannt, ist ein Nagetier aus der Familie der Hörnchen. Die Eckernförder Eichhörnchen-Schutzstation im UmweltInfoZentrum, die wir jetzt besuchen, bietet gehandicapten, nicht auswilderungsfähigen Eichhörnchen die Möglichkeit, ihr Leben in einem naturnahen, aber geschützten Lebensraum artgerecht zu verbringen. Eichhörnchen mit angeborenen oder erworbenen Behinderungen finden in dem 500 m³ großen Gehege hervorragende Bedingungen, ihre arteigenen Triebe und Instinkte in vollem Umfang auszuleben. Die Tiere sind den Kontakt zum Menschen gewöhnt, so dass sie leichter gefüttert, beobachtet und ggf. therapiert werden können. Dieses Gehege bietet den Besuchern wiederum die Möglichkeit, die Tiere nah zu erleben. Schnell lässt sich erkennen, dass jedes Tier neben einer individuellen Farbgebung und weiteren Äußerlichkeiten auch einen ganz eigenen Charakter hat. Und wer sich auf das Experiment einlässt, sich in so ein Individuum mit allen Eigenarten hineinzuversetzen, wird schnell erkennen, dass diese Tiere nicht dazu geboren sind, mit ihrem enormen Bewegungsdrang und ihrer Cleverness in einem kleinen Käfig im Wohnzimmer ihr Dasein zu fristen. Eichhörnchen sind Wildtiere, keine Haus- oder Kuscheltiere! 

Danach reisen wir Richtung Bistensee. Wir besuchen den Bio-Hof Bannick mit Hofladen und Hofcafé. Seit 1991 vermarktet die Familie Bannick Speisekartoffeln aus den sandig-lehmigen Böden am Rande der Hüttener Berge, Eier aus dem Mobilstall, selbstgemachte Fruchtaufstriche und viele anderen Dinge des täglichen Bedarfs. Der Verkauf im Hofladen sowie auf regionalen Wochenmärkten (auch in Kiel) steht im Zentrum des Betriebes und wird stetig weiter ausgebaut. Nachdem wir uns mit Kaffee und Kuchen gestärkt haben, wird uns Herr Bannick bei einem Rundgang seinen Betrieb zeigen. Danach beginnt die Heimfahrt.

Kurs abgeschlossen Besuch des Reinfelder Heimatmuseums

vhs Reinfeld ab Sa., 26.09.26, 15:00 Uhr

100 Jahre Stadtrechte in Reinfeld – das ist ein guter Anlass, sich genauer mit der Geschichte unserer Stadt zu beschäftigen.

Das Heimatmuseum Reinfeld ist das älteste Heimatmuseum im Kreis Stormarn und bietet eine umfangreiche Sammlung von Exponaten, Modellen und Bildern aus den vergangenen Jahrhunderten, die die Meilensteine der Reinfelder Stadtgeschichte ebenso dokumentieren wie das Leben einiger Künstler und das Alltagsleben der Bevölkerung. Im Rahmen einer Führung durch das Museum hören wir Interessantes über die Entstehung des Klosters, über die geschichtlichen Ursprünge des Flecken Reinfeld sowie über wichtige Persönlichkeiten, die Reinfeld geprägt und zu einer besonderen Stadt entwickelt haben.

auf Warteliste Pilzwanderung

vhs Ascheberg VHS Ascheberg, ab So., 11.10.26, 11:00 Uhr

Bei dieser Einführung in die faszinierende Welt der Pilze geht es um:

- die Merkmale der unterschiedlichen Pilzarten

- was wir beim Sammeln beachten müssen

- Pilze in unserem Ökosystem etc.


Antworten dazu gibt es auf dem Spaziergang mit Heiko Weber, Pilz-Coach DGfM (Deutsche Gesellschaft für Mykologie).

Anmeldung möglich Hamburg-Touren - Stadtführung Durch das kontroverse Sankt Georg

vhs Großhansdorf ab Sa., 17.10.26, 15:00 Uhr

Bunt, spannend, liebenswert oder eher befremdlich, verdreckt gar gefährlich?

Sind das die beiden kontroversen Seiten, die St. Georg nachgesagt werden? Dieser Frage gehen wir nach, indem wir markante Straßen und Plätzen aufsuchen und durch geheimnisvolle Passagen und Hinterhöfe gehen, dort auch spontan mit Leuten sprechen, die uns von der besonderen Atmosphäre dieses Stadtteils mit seinen vielen Widersprüchen berichten.

Auf dieser Stadttour erfahren Sie neben historischen Fakten bemerkenswerte Kuriositäten und Äußerungen bekannter Persönlichkeiten, die in St. Georg lebten und leben.

Wussten Sie schon, dass hier ein großer Friedhof war und nach der Umsiedlung ein Fluch über diesem Stadtteil lag? Lassen Sie sich überraschen. Ich freue mich auf Sie!


Treffpunkt: Ohnsorg Theater, Heidi-Kabel-Platz 1, Denkmal

Ende: Hauptbahnhof

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Kontakt

Landesverband der Volkshochschulen Schleswig-Holsteins e.V.

Holstenbrücke 7
24103 Kiel

Bei Fragen zu einzelnen Kursen wenden Sie sich bitte an die veranstaltende Volkshochschule.

www.vhs-sh.de